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Fest der Begegnung

Am 22. September 2018 fand das Fest der Begegnung im Ev. Gemeindezentrum statt. Eingeladen hatten die Ev. Kirche und die Kath. Pfarrei in Oer-Erkenschwick alle, die sich zum Austausch bereit gefunden haben. Beteiligt waren u.a. der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe, die Deutschkurse im Rahmen der Integration und viele andere.
Vom "Laden" wurde eine Modenschau veranstaltet. Ehrenamtliche Helferinnen und ein Helfer führten Kleidung vor, die im Laden an Bedürftige abgegeben wird. Mit der Modenschau sollte auch gezeigt werden, dass dort durchaus hochwertige und modische Kleidung vorhanden ist.
(Anmerkung zum Video: leider werden nicht alle Browser unterstützt. Es funktioniert bei Firefox ubnd Opera auf jeden Fall))
Video: Peter Jendreiko



Die Akteure der Modenschau

66 Kisten voller Bücher für den guten Zweck


Renate Jendreiko und Gabi Leuschner vom Team des ökumenischen Hilfsprojektes zeigten sich jedenfalls schon nach wenigen Minuten zufrieden. „Es geht gut los“, meinen die beiden Mitorganisatorinnen und blicken auf die Teilnehmerschar, die sich im Gemeindezentrum einfindet. Im Vorfeld hatte das Laden-Team kräftig die Werbetrommel gerührt. Jeder, der beim Aufräumen zu Hause Bücher und Spiele gefunden hatte, die er nicht mehr benötigt, konnte sie abgeben. Am Ende waren es allein an Büchern 66 Kisten, die gepackt werden konnten.

„Den Erlös von ca 570 Euro werden wir zu 100 Prozent in die Anschaffung von Lebensmitteln für Bedürftige investieren“, erläutern Renate Jendreiko und Gabi Leuschner.

Die beiden Damen waren aber nicht die einzigen, die sich für den Markt engagieren. Heike Forck, Nina Kühn, Ruth Witza und Johanna Kesten und viele andere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Laden-Bereichen sind ebenso im Einsatz wie Gemeindezentrum-Hausmeister Karsten Zinner und sein Team.

Der nächste Bücher- und Spielemarkt ist für den 2.2.2019 geplant.

Quelle: SZ J Börger 4.9.2018 und "Der Laden"

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Bücher- und Spielemarkt für Jedermann am 03.02.2018

Am 03.02.2018 wurde erstmals ein Bücher- und Spielemarkt für Jedermann angeboten. Die Spendenfreudigkeit auch für Bücher und Spiele hatte enorm zugenommen, so dass im Laden keine ausreichenden Lagerflächen mehr zur Verfügung standen.

Vorab wurden unsere Ladenkunden über den geplanten Second-Hand-Markt unterrichtet und konnten sich im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten selber mit kostengünstigen Artikeln eindecken.

Etwa 140 Personen besuchten den Second-Hand-Markt, es wurden 110 Verkäufe (von 1,00 Euro bis zu 39,00 Euro) getätigt. Die Einnahme fließen wie üblich in die Arbeit des Ladens und dienen der Beschaffung von Lebensmitteln für nachweislich Bedürftige. 15 Helfer und Helferinnen waren bei der Vor- und Nachbereitung sowie am Verkaufstag selber im Einsatz.

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Laden hat das richtige Konzept



Redakteur der Stimberg-Zeitung


Die Verantwortlichen in Essen und Marl mögen ihre Gründe für einen Aufnahmestopp für Ausländer haben. Doch das Laden-Konzept in OE ist nicht vergleichbar – und muss beibehalten werden. Gestern standen bei minus 7,5 Grad exakt 97 bedürftige Menschen vor dem alten Gemeindehaus, wärmten sich bei Tee und Keksen auf, ehe sie an die Reihe kamen, um Lebensmittel zu bekommen. Es ging gesittet zu, nachdem die Wartenummern verteilt waren.

„Offen für Miteinander – einig gegen Ausgrenzung“ schreibt sich der Laden auf die Fahne. Es ist ein guter Leitspruch.


01.03.2018


„Kernzielgruppe –was soll das sein?“



Zur Diskussion um den Ausschluss von Ausländern von der Tafel in Essen und Marl hat die Stimberg-Zeitung nachstehenden Bericht vom Geschehen in Oer-Erkenschwick verfasst:




Vor wenigen Tagen hätte sich Claudia Hülsken nicht träumen lassen, dass sie kurz vor Abschluss ihrer Tätigkeit über dieses Thema sprechen muss. Kommenden Monat wird sie als Pastoralreferentin verabschiedet. Der „Laden“, das ökumenische Hilfsprojekt, liegt ihr sehr am Herzen. Rund 80 Ehrenamtlichen geht es genauso. Sie sind nicht nur jeden zweiten und vierten Mittwoch in den Räumen neben der Johanneskirche im Einsatz, wenn Lebensmittel ausgegeben werden. Sie sind generell mit viel Enthusiasmus bei der Sache. Aber sie sind verwundert, welche Dynamik das Thema annimmt.

Von einem klassischen Tafel-Projekt in Nachbarkommunen unterscheidet sich der „Laden“ insofern, dass man in erster Linie nicht übrig gebliebene Lebensmittel vom Einzelhandel bezieht, sondern auf Spenden angewiesen ist. Die Regale sind gut gefüllt. Was bei rund 220 Kunden pro Monat auch notwendig ist. Die Abgabe erfolgt gegen eine geringe Kostenbeteiligung oder Spende.

220 Kunden – diese Zahl spiegelt indes nicht das wieder, wie viele Bedürftige den „Laden“ tatsächlich in Anspruch nehmen. „Denn viele kaufen für ihre ganze Familie ein“, sagt Walter Schain. Er kümmert sich um organisatorische Fragen und um einen reibungslosen Ablauf.

Hülsken und Schain verfolgen das Geschehen in Essen oder Marl mit gemischten Gefühlen. Ein Begriff, der in der Aufnahmestopp-Debatte dort fällt, lautet „Kernzielgruppe“. Das Wort gefalle ihr nicht, sagt die Laden-Koordinatorin. Claudia Hülsken fragt sich: „Was soll das überhaupt genau sein?“

„Konfession und Staatsangehörigkeit sind unerheblich“, betont Schain. Und aus diesem Grunde werde in OE auch keine Statistik geführt, wie viele der Bedürftigen ausländischer Herkunft sind. Wer nachweisen könne, dass er Unterstützung benötigt, dem werde auch geholfen. „Wenn es irgendwo Probleme gibt, darf das nicht beschönigt werden, das ist klar. Aber Erfahrungen wie in anderen Städten haben wir nicht gemacht“, sagt Hülsken. Und dass gar ältere Menschen nicht mehr kommen, weil sie sich unwohl fühlen, sei nicht ein einziges Mal geäußert worden.

Das bestätigt sich auch gestern, kurz nach 10 Uhr, zum Start des „Laden“-Tages. Es ist bitterkalt, im Café im benachbarten Gemeindehaus wird warmer Tee ausgeschenkt. Eine Ausweis-Inhaberin setzt sich hin, schnauft durch, man kommt mit ihr schnell ins Gespräch. „Schreiben Sie bitte nicht meinen Namen. Aber schreiben Sie doch, dass wir doch alle dankbar sein sollten, dass es so etwas überhaupt gibt. Wir haben andere Probleme als über einen Aufnahmestopp zu diskutieren. Hier war es immer friedlich.“

Quelle: Stimberg-Zeitung 1.3.2018

Laden-Spende des Bürgermeisters statt Weihnachtskarten




Offizielle Weihnachtskarten vom Bürgermeister gibt es nicht, stattdessen wird das eingesparte Geld gespendet. Gestern überreichte Carsten Wewers einen Betrag in Höhe von 500 Euro an das ökumenische Hilfsprojekt „Der Laden“, für das das Stadtoberhaupt auch als Schirmherr fungiert.

„Auch dieses Geld können wir wie auch die vielen anderen Spenden sehr gut gebrauchen, um bedürftige Menschen zu unterstützen“, freuten sich die Helfer Ruth Witza und Peter Weidensee während der Übergabe. Der „Laden“ gehört seit inzwischen 15 Jahren zum Stadtbild hinzu. 2002 häuften sich in den Pfarrbüros in die Anfragen von bedürftigen Familien. Der damals in der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef tätige Pastor Clemens Kreiss verteilte anfangs Spenden in seinem Pfarrflur. Später wurden Räumlichkeiten im Kindergartenkeller von St. Marien genutzt und das „Lebensmittelprojekt“ gestartet.

Im März 2006 entstand dann das ökumenische Gemeinschaftsprojekt. Die evangelische Kirche stellte die Räumlichkeiten der ehemaligen Diakonie an der Goethestraße 2 zur Verfügung. 2014 folgte dann der große Umbau, auch Kleider und Haushaltswaren können in den neuen Verkaufsräumen in Empfang genommen werden.

Quelle: Stimberg-Zeitung 15.12.2017


Weihnachtsspende des Offenen Ganztags der Haardschule




Quelle: Stimberg-Zeitung



Im Rahmen des 17. Knuspermarktes rund um die Johanneskirche hatte auch der "Laden" seine Türen geöffnet. Vor dem Eingang wurden in einem Pavillon insbesondere Weihnachtsschmuck und kleinere Geschenkartikel präsentiert. Im Gebäude selber waren dann Haushaltsgegenstände, Kleidung und Spiele im Angebot.

An diesem "Tag der offenen Tür" konnte - unabhängig von einem Berechtigungsnachweis - Jede/r einkaufen. Für "Jedermann" galten wie üblich etwas höhere Preise als für Einkommensschwache.

Knapp 200 Besucher (-familien) nutzten die Gelegenheit, sich mit dem ein oder anderen günstigen Artikel zu versorgen. Ferner konnte mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Arbeit des Ladens und seine Organisation gesprochen werden.

Im benachbarten Lebensmittelbereich fand der Büchermarkt statt. Dort konnte zu kleinem Geld noch das ein oder andere Buch für Groß und Klein erworben werden. Davon wurde - sicherlich auch angesichts der bevorstehenden "dunklen" Jahreszeit - reger Gebrauch gemacht.

Die Einnahmen aus dem Verkauf gehen vollständig in die Arbeit des "Ladens" ein. Davon werden insbesondere Lebensmittel für die nachweislich bedürftigen Kunden des Ladens gekauft. Alle angebotenen Gegenstände stammten im Übrigen aus Spenden, Haushaltsauflösungen und ähnlichen Gelegenheiten.



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DGB-Aktion: Viele Bürger spenden für den Laden



Auf viele fleißige Helfer können sich Ruth Witza vom „Laden“ und DGB-Ortsverbandschef Werner Nilius bei der Spendenaktion verlassen. Viele Bürger kamen, um Kleidung, Haushaltswaren oder Lebensmittel abzugeben. Einige hatten besonders verpackte Geschenke und schokoladige Nikolausgrüße für die Kinder dabei.



Ohne Spenden geht im ökumenischen "Laden"-Projekt nichts. 130 Personen finden an einem Verkaufstag den Weg an die Goethestraße. 400 Ausweise wurden inzwischen ausgestellt. Die Zahl der Bedürftigen steigt. Daher hatte der DGB-Ortsverband zur Spendensammlung aufgerufen - und die Bürger folgten.

Trotz großer Spendenbereitschaft der Bürger reicht der Lagerbestand des ökumenischen „Laden“-Projekts in einigen Bereichen wegen des steigenden Bedarfs der Kunden kaum aus. Die Spenden-Aktion des DGB-Ortsverbandes kommt da wie gerufen. „Bislang läuft es sehr gut“, sagt DGB-Vorsitzender Werner Nilius am Dienstagvormittag. „Die Bürger bringen viel Kleidung und Haushaltswaren, aber auch Lebensmittel.“

Zum fünften Mal hatten die Gewerkschafter dazu aufgerufen, Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht, und natürlich auch die Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit. „Ohne sie würde das alles gar nicht funktionieren.“
Und auch ohne Spenden läuft im ökumenischen „Laden“-Projekt nichts.
6.000 Euro für Lebensmittel
„Wir müssen für die beiden Verkaufstage pro Monat insgesamt für bis zu 6.000 Euro Lebensmittel hinzukaufen, um den Bedarf zu decken“, sagt Ruth Witza vom „Laden“-Team. Zum Teil wird der Einkauf durch den Verkaufserlös im Haushaltswaren- und Kleiderladen gedeckt.

Die Zahl der Bedürftigen steigt auch in der Stimbergstadt. Viele Flüchtlinge sind auf die Hilfe von der Goethe-straße angewiesen. Doch daneben sehen sich die Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit der Bandbreite gesellschaftlicher Probleme gegenüber. „Wir haben auch viele ältere Kunden“, weiß Ruth Witza.

Quelle: Stimberg-Zeitung 15.11.2017

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Aktualisiert am: 23 Sep 2018

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